Kommunikation und Körpersprache

 

Sprache   Körpersprache

Wahr nehmung   Selbst erfahrung

    Präsenz

 

SozialverhalSelbst und Fremdwahrnehmung  ten

 

Theaterpädagogik bietet wirksame Mittel der Selbsterfahrung und Wahrnehmungsschulung.

Sie arbeitet mit ästhetischen Mitteln und  grenzt sich klar von Therapie ab.

 

Präsenz,  Selbstwirksamkeit  und Sozialverhalten werden durch theatrale Mittel  erfahren und gestärkt.  Mit körperlichen  Wahrnehmungs-,  Stimm- und Sprachübungen sowie Übungen zu Timing und Interaktion wird eine bessere Präsenz,  Klarheit und authentisches Auftreten erreicht.

 

Die Selbst- und Fremdwahrnehmung wird gestärkt und damit entsteht eine größere Sicherheit in der Interaktion Es bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten der Problem- und Konfliktlösungen.

Durch Rollenspiele wird Kommunikationsverhalten erlebt und veränderbar gemacht.

Es erfolgt eine Erweiterung der eigenen Wahrnehmung und im direkten Zusammenhang damit eine Vergrößerung des eigenen Handlungsspielraum

 

 

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Kontakt: mail an e.k.gruber@web.de

Geschichte

"Good morning, Sir!"

Der Kellner strahlte über das ganze Gesicht. Ich hatte das Gefühl, als sei deser Mann heute nur für mich aufgestanden.

Mit leuchtenden Augen sah er mich an.

 

"Coffee?"

Ja, gerne Kaffee. Die Konferenz in London war spannend. Heue begann der dritte und letzte Tag.

 

Ich bin nicht der Typ, der morgens um halb neun schon die ganze Welt umarmen könnte. Aber diese Truppe hier am Frühstücksbuffet des Kongresshotels steckte mich mit ihrer Fröhlichkeit sofort an.

 

"Coffe for you, Sir!"

Der Kellner war so um die 30 und kam aus Jamaika. Oder jedenfalls war ich in dem Moment überzeugt, er käme aus Jamaika. Er reichte mir den frisch zubereiteten Kaffee, als wäre dies sein persönliches Geschenk für mich.

 

"Have a nice day!"

Dieser Satz weckte dann doch meinen Widerspruchsgeist! Klar würde ich einen schönen Tag haben. Ich schon. Die Konferenz machte Spaß. Er dagegen müsse hier den ganzen TAg Kaffee machen und zu allen nett sein. Ziemlich mies, oder?

 

"Oh no, Sir!"

Der Kellner aus Jamaika - oder von wo auch immer - widersprach mir heftig. Er würde einen genauso schönen Tag haben wie ich, versicherte er, und strahlte dabei wie ein Röntengerät. Denn er sei den ganzen Tag dafür da, dass Leute wie ich sich wohl fühlten. Das sei auch eine Berufung, sagte er stolz.

 

Ich lächelte zurück. Jetzt hatte ich nicht nur gute Laune, sondern war auch beeindruckt.